Arbeitskreis Osteopathie –

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Physiotherapie

Arbeitskreis Osteopathie

Arbeitskreis Osteopathie: nächstes Treffen am Mittwoch, 25.09.2019

Thema des AK Osteopathie: Die Schulter

Datum: Mittwoch, 25. September 2019 Zeit: 18.00 – 20.00 Uhr

Ort:
Praxis Vitalité
Anne Weiland
Futterstraße 18
66111 Saarbrücken
Tel: 0681 3904998
a.weiland@vitalite.de
www.vitalite.de

Die Treffen des AK sind vierteljährlich vorgesehen.
Die weiteren Termine sind:  04.12.19

Die Teilnahme ist kostenlos.
Bitte informieren Sie auch andere osteopathisch behandelnde Therapeuten und Therapeutinnen.

Ich bitte um telefonische Anmeldung bis zum Freitag, 20.09.2019 unter
0681 3904998 oder E-Mail: a.weiland@vitalite.de

Ich freue mich auf einen interessanten Austausch.

Herzliche Grüße
Anne Weiland

Protokoll Arbeitskreis Osteopathie (AK OsP) vom 15.05.19

Thema: Leber und Galle, Teil 2 Vertiefung

Im 2. AK OsP wurde die Leber / Galle als Ausgangspunkt zum Spüren der geweblichen Beschaffenheiten und Spannungszügen genommen.
-In der theoretischen Vorbesprechung haben wir die anatomischen und funktionellen Zusammenhänge zur Leber nochmals erörtert. (Diese Auflistung befindet sich schon im Protokoll des letzten AK.) Daran wurden die geeigneten Behandlungstechniken für die unterschiedlichen Strukturen aufgelistet: MFR, GOT, VM, VVM, NM, SUT, CST, SEE
Die Definition der Begriffe Läsion und Dysfunktion, sowie direkte und indirekte Technik stellt die gemeinsame Grundlage des praktischen Übens her.
-An einer Teilnehmerin erhebt jeder der 5 Therapeuten nacheinander seinen Befund der Leber. Gemeinsam erörtern wir die Befunde und besprechen die nächste Technik, die wir anwenden wollen. Daraus ergab sich eine weitreichende Behandlung. Zum Abschluss legen alle Therapeuten gemeinsam Hand an. Die Leber der „Patientin“ nahm es dankend an 😉
-Mit 5 Gymnastikübungen im Sitzen, zur Mobilisation und Drainagierung der Leber, wurde der AK abgerundet.

Allen TN hat das gemeinsame Üben eine Auffrischung und Anregungen gegeben. Auch ist es immer wieder interessant festzustellen, dass trotz unterschiedlicher Herangehensweisen eine große Übereinstimmung in der zu behandelnden Struktur besteht.
Das osteopathische und therapeutische Denken verschiedener Therapeuten trifft sich in einem Punkt. Dabei bleibt die Maxime, dass wir nicht die Krankheit behandeln, sondern den Erkrankten, bestehen.

Ich freue mich sehr auf unseren nächsten AK OsP am Mittwoch, 25. September 2019!
Diesmal soll das Thema die Schulter sein. Nach der theoretischen Einführung können wir in Kleingruppen wieder ins Behandeln übergehen.
Über eine rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen!

Herzliche Grüße
Anne

Protokoll Arbeitskreis Osteopathie (AK OsP) vom 13.02.2019

Thema: Leber und Galle

Mit insgesamt 10 TeilnehmerInnen stieß der AK auf reges Interesse. Die TherapeutInnen brachten ihre persönliche Behandlungserfahrung und ihre Ausbildung an verschiedenen Schulen ein. Dieser partnerschaftliche Austausch verschiedener Grundgedanken ist ein Ziel und eine große Chance des AK.

Nach kurzer theoretischer Einleitung wurden die Behandlungen praktisch durchgeführt und demonstriert:
Ein Teilnehmer führte ein Behandlungsschema für die Leber vor. Das zeigt, wie viele Strukturen bei der Behandlung der Leber in Augenschein genommen werden müssen. Kurz zusammengefasst ergeben sich folgende Überlegungen:
-Diaphragma: Stau nach cranial, in den Kopf, Thorax, Herz / nach caudal ins Abdomen
-Zirkulationsstörungen
-V. portae: Dünndarm, Sphinkter Oddi, LWS, Beckenring / Magen,

-li Schulter, Kopf, HWS / Colon, M.psoas major, Pl. lumbalis
-re Niere und Nebenniere
-Nervale Versorgung, Thoracic outlet, re Schulter
-parietal und nerval: mittlere BWS, Rippen

In der anschließenden Besprechung ergaben sich weitere Aspekte:
-Vor dem osteopathischen Befund stehen Grundgedanken über Flüssigkeiten, Strukturen, Statik, Spannungszügen.
-Manche Begrifflichkeiten bedürfen noch der Definition, um die gleiche Sprache zu sprechen.
-Leberbedingte osteopathische Ketten gehen eher nach cranial oder in die BWS. Das caudale System hat mehr Kompensationsfähigkeit.
-Die Kunst der Osteopathie liegt darin, auf einem soliden anatomischem Wissen und der Kenntnis von geweblichen Eigenschaften Spannungszüge aufzuspüren und freizuarbeiten.
-Aufgrund dieser Überlegungen beinhaltet der Befund die Suche nach Dysfunktionen und / oder Läsionen zur individuellen Behandlung des jeweiligen Patienten.

Aus dieser Sammlung ergibt sich schon die Vielfältigkeit der Osteopathie, was sie auch so faszinierend macht. Viele Wege führen nach Rom, und es ist bereichernd, sich über andere Wege auszutauschen.

Beim nächsten Termin des AK wollen wir das Thema Leber und Galle vertiefen. Dazu wurden verschiedene Vorbereitungsthemen vergeben:
-Sutherlandtechnik und Motilität
-nervale Versorgung
-Eigenübungen für den Patienten
-Begriffsdefinition Läsion / Dysfunktion

Noch zu vergeben sind:
-Gefäßversorgung
-Begriffsdefinitionen über direkte und indirekte Technik

Dann können wir bei unserem nächsten Treffen unser Wissen zusammenlegen, weiter in die Tiefe gehen und voneinander profitieren.

Weiterhin sind alle Therapeuten und Therapeutinnen, die gerne osteopathisch oder craniosacral behandeln, herzlich eingeladen den AK mitzugestalten.
Im AK können wir die vielfältigen Behandlungstechniken der viszeralen, parietalen und craniosacralen Osteopathie besprechen, ausprobieren und neue Anregungen für unsere tägliche Arbeit gewinnen.
Ich möchte mit einem Impulsvortrag in das Thema einführen und dann in ein gemeinsames Behandeln übergehen. Gezielte Eigenübungen für den Patienten z.B. zur Mobilisation eines Organes sollen das Thema abrunden.

Zu meiner Person: Mein Name ist Anne Weiland. Ich therapiere seit über 10 Jahren überwiegend osteopathisch in meiner Praxis. Ich habe mein Osteopathiezertifikat bei der Osteopathie Gesellschaft Deutschland im Upledger und Barral Institut erworben.